Christian Schalk

11. Oktober 1906, Beringhausen/Kreis Brilon – 12. Juli 1940
Christian Schalk

Christian Schalk

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Christian Schalk lebt mit seiner Frau Elisabeth seit 1936 im westfälischen Künsebeck bei Halle und arbeitet im dortigen Kalkwerk. Er gehört der Glaubens­gemeinschaft der Zeugen Jehovas an, für die er sich auch nach deren Verbot engagiert. Er verweigert den Hitlergruß und nimmt nicht an Wahlen teil. Auf Anordung der Gestapo Bielefeld wird er von der örtlichen Polizeibehörde überwacht.
Als Christian Schalk nach seiner Einberufung zur Wehrmacht den Dienst an der Waffe und den Eid auf Hitler verweigert, wird er im April 1940 fest­genommen.
Nach der bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen am 26. August 1939 in Kraft getretenen „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” gilt dieses als „Zersetzung der Wehrkraft”.
Christian Schalk wird am 17. Juni 1940 vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 12. Juli im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Christian Schalk

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Hochzeitsfoto von Christian und Elisabeth Schalk, 1936

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Mitteilung an die Ehefrau über die Hinrichtung von Christian Schalk, 15. Juli 1940

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Sterbeurkunde von Christian Schalk vom 12. Juli 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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