Emmerich Schaper
Vor 1933 gehört Schaper dem Jungspartakusbund und dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands an und beteiligt sich bereits kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten an Widerstandsaktionen. Ende 1940 gewinnt Hanno Günther Emmerich Schaper für seine Widerstandsarbeit, die dieser vor allem im Bezirk Neukölln durchführt. In seiner Wohnung treffen sich Hanno Günther, Wolfgang Pander und Bernhard Sikorski, um Flugblätter herzustellen.
Nach der Einberufung Hanno Günthers zur Wehrmacht Anfang April 1941 leitet Emmerich Schaper die Gruppe an. Er wird am 25. August 1941 festgenommen und am 9. Oktober 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Emmerich Schaper, der seit seiner Kindheit an Epilepsie leidet, stirbt vor der Hinrichtung im Strafgefängnis Plötzensee.
Dokumente
Gefangenenkarte von Emmerich Schaper
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofes” gegen Hans Joachim Günther, Wolfgang Pander, Bernhard Sikorski, Emmerich Schaper, Alfred Schmidt-Sas und Dagmar Petersen, 9. Oktober 1942
Privatbesitz
Stellungnahme der Gestapo zu den Gnadengesuchen von Hans Joachim Günther, Wolfgang Pander, Bernhard Sikorski, Emmerich Schaper und Alfred Schmidt-Sas, 28. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/2719
Sterbeurkunde von Emmerich Schaper vom 23. November 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























