Josef Schauenberg
Josef Schauenberg stiehlt zusammen mit seinem Be­kannten Paul Gossert am 13. März 1943 in der Rosen­thaler Straße in Berlin aus einer Druckerei eine Schreib­maschine, einen Heizofen und einen Volksempfänger. Ende April entwenden beide aus einer Gastwirtschaft eine größere Menge Spirituosen und ein Rundfunkgerät, welches Gossert weiterverkauft.
Beide Männer werden am 22. September 1943 vom Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung in Verbindung mit Diebstahl“ zum Tode verurteilt und am 30. September 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Schauenberg
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts VI beim Landgericht Berlin gegen Josef Schauenberg, Paul Gossert und weitere Personen vom 22. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2075
Ablehnung des Gnadenerweises für Josef Schauenberg und Paul Gossert vom 30. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2075
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über den Abgang des Gefangenen Josef Schauenberg vom 30. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2074/1






















