Richard Scheer

20. Juni 1878, Zschopau – 8. September 1943
Richard Scheer

Erkennungsdienstliches Foto von Richard Scheer, 1942

Bundesarchiv R 3018/12655

Richard Scheer studiert Jura, legt aber kein Examen ab und arbeitet anschließend als Kaufmann. Er gehört während des Ersten Weltkrieges einer Matrosenartil­lerieabteilung an, wird dort als untauglich entlassen, Ende 1916 jedoch erneut eingezogen. Scheer ist in der Weimarer Republik zeitweise DNVP-Mitglied.
Bis zu seiner Entlassung im Jahr 1942 arbeitet er als Angestellter bei der AEG in Berlin. Am 17. Dezember 1942 bezichtigt Scheer sich gegenüber der Gestapo, angeblich ein Attentat auf Adolf Hitler geplant zu haben.
Am 26. Juli 1943 wird Richard Scheer vom „Volksge­richtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und während der sogenannten Blutnächte am 8. September 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Richard Scheer vom 15. Juni 1943

Bundesarchiv R 3018/12655

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Richard Scheer vom 26. Juli 1943

Bundesarchiv R 3018/12655

Sterbeurkunde von Richard Scheer vom 14. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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