Walter Scheibel
Er wird im August 1943 unter dem Vorwurf festgenommen, auf dem Bahnhof Neukölln gemeinsam mit mehreren Mitgliedern der Kolonne Bahngut - vor allem Alkohol, Zigaretten und Lebensmittel- entwendet und verhehlt zu haben.
Walter Scheibel wird gemeinsam mit Hermann Trude am 20. Mai 1944 vom Sondergericht V beim Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Er wird am 9. Juni 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Scheibel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3950
Gnadengesuch für Walter Scheibel, 7. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berln II, Nr. 3997/4
Anordnung zur Vollstreckung des Todesurteils gegen Walter Scheibel und Hermann Trude, 2. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berln II, Nr. 3997/4
Mitteilung über die Hinrichtung von Walter Scheibel und Herrmann Trude, 10. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berln II, Nr. 3997/4
Sterbeurkunde von Walter Scheibel vom 10. Juni 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










