Elisabeth Scheitza
Anfang 1933 beschließen Scheitza und Walitza, Kontakt zum tschechischen Geheimdienst aufzunehmen, dem sie Papiere über einen tschechischen Mittelsmann anbieten, der für die deutsche Abwehr gearbeit hat. Elisabeth Scheitza hat diese Papiere auf ihrer Arbeitsstelle entwendet.
Nachdem Otto Walitza 1935 vorübergehend inhaftiert worden ist, trennt sich das Paar. Elisabeth Scheitza arbeitet ab 1936 bei den Flugzeugwerken in Dessau und später in verschiedenen Berliner Firmen.
Sie wird am 8. August 1939 in Berlin festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, zwischen Anfang 1933 und August 1938 wiederholt Informationen, die sie teilweise durch ihre Arbeit erhalten hat, gegen Bezahlung an den tschechischen Nachrichtendienst weitergegeben zu haben.
Am 27. Februar 1943 wird sie vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Nachdem ihr Gnadengesuch abgelehnt worden ist, wird sie am 1. Juli 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Otto Walitza und Elisabeth Scheitza, 27. Februar 1943
Bundesarchiv R 3001/147132
Ablehnung der Gnadengesuche von Otto Walitza und Elisabeth Scheitza, 24. Juni 1943
Bundesarchiv R 3001/147132
Mitteilung über die Hinrichtung von Otto Walitza und Elisabeth Scheitza, 3. Juli 1943
Bundesarchiv R 3001/147132
Sterbeurkunde von Elisabeth Scheitza vom 3. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















