Wilhelm Scheller
Er erklärt sich 1944 bereit, als Fallschrimspringer im Auftrag der Roten Armee eingesetzt zu werden und landet im Herbst 1944 in Slowenien.
Wilhelm Scheller gelangt im Oktober 1944 nach Berlin und wird von seiner Schwiegermutter Martha Gruhl und seinen Schwägerinnen verborgen. Die gesamte Familie Gruhl wird von Hausbewohnern denunziert und am 30. November 1944 von der Gestapo festgenommen.
In einem der letzten Verfahren des Kammergerichts Berlin wird Wilhelm Scheller am 28. März 1945 wegen „Hoch- und Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 18. April 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Seine mitangeklagten Familienmitglieder werden zu Zuchthausstrafen verurteilt. Wilhelm Scheller gehört zu den letzten in Plötzensee hingerichteten Menschen.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Scheller
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Wilhelm Scheller vom 17. Februar 1951
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





