Edmond Scheluta

17. September 1924, Brüssel – 13. November 1944
Edmond Scheluta besucht die Volks­schule und zwei Klassen einer tech­nischen Fach­schule. Seit dem 17. Mai 1941 ist er als belgischer „Zivil­arbeiter“ bei den Nord­deutschen Kabel­werken Berlin-Neu­kölln angestellt und wird am 11. August 1943 bei einem Einbruch­diebstahl festge­nommen.
Am 1. November 1943 gelingt ihm die Flucht aus der Untersuchungs­haft in Plötzen­see. Dabei soll er zwei Beamte verletzt haben. Knapp zwei Wochen wird nach ihm gefahndet. In dieser Zeit stiehlt er Lebens­mittel und Lebens­mittel­karten. Scheluta wird schließlich erneut festge­nommen, in Plötzensee inhaftiert und zusätzlich mit Arrest bestraft.
Wegen „fortge­setzten gemein­schaftlichen schweren Diestahls“ und der „Gewalt­taten gegen die hiesigen Beamten“ wird Edmond Scheluta in einem be­schleunigten Verfahren vom Sonder­gericht VII beim Land­gericht Berlin am 26. Septem­ber zum Tode verurteilt.
Der 20-jährige Edmond Scheluta wird am 13. November 1944 in Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Edmond Scheluta

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Edmond Scheluta vom 4. Juli 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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