Wilhelm Schenk

29. Juli 1899, Steinbach am Wald – 11. November 1939
Wilhelm Schenk

Wilhelm Schenk

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Wilhelm Schenk lebt mit seiner Familie in Neckarsulm. Er gehört der Gemeinschaft der Ernsten Bibelforscher (ab 1931 Zeugen Jehovas) an. Als er nach Beginn des Zweiten Weltkrieges zur Wehrmacht einberufen wird, verweigert er aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe.
Nach der bereits am 26. August 1939 in Kraft getretenen „Kriegssonderstrafrechts­verordnung” wird die Ver­weigerung des Wehrdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und kann mit dem Tode bestraft werden.
Wilhelm Schenk wird festgenommen und am 30. September 1939 erhebt der Oberreichskriegsanwalt Anklage gegen ihn. Er wird am 1. November vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 11. November im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Schenk

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Wilhelm Schenk mit seiner Familie

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Abschrift des Abschiedsbriefs von Wilhelm Schenk vom 10. November 1939

Bundesarchiv DY 55/2355

Sterbeurkunde von Wilhelm Schenk vom 11. November 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück