Wilhelm Schenk
Nach der bereits am 26. August 1939 in Kraft getretenen „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” wird die Verweigerung des Wehrdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und kann mit dem Tode bestraft werden.
Wilhelm Schenk wird festgenommen und am 30. September 1939 erhebt der Oberreichskriegsanwalt Anklage gegen ihn. Er wird am 1. November vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 11. November im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Schenk
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Wilhelm Schenk mit seiner Familie
Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa
Abschrift des Abschiedsbriefs von Wilhelm Schenk vom 10. November 1939
Bundesarchiv DY 55/2355
Sterbeurkunde von Wilhelm Schenk vom 11. November 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









