Frieda Scherbarth
Im November 1942 wird sie wegen einer im August erfol­gten „Schwarzschlachtung“ zu einer Gefängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt, die sie jedoch nicht sofort antritt.
Zwischen September und Dezember 1942 erwirbt das Ehepaar auf dem Magerviehhof in Friedrichsfelde 34 Schweine, schlachtet diese und verkauft Teile des Fleischs an verschiedene Personen weiter.
Frieda Scherbarth wird im Dezember 1943 festgenom­men, vom Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin am 2. Februar 1944 wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ zum Tode verurteilt und am 2. März 1944 im Strafgefäng­nis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des Sondergerichts VI bei dem Landgericht Berlin gegen Frieda Scherbarth vom 2. Februar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 13926
Ablehnung eines Gnadenerweises für Frieda Scherbarth vom 22. Februar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 13924
Sterbeurkunde von Frieda Scherbarth vom 3. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















