Walter Scheve
Scheve reist im April 1934 mit gefälschten Papieren in die Niederlande und wird dort vom tschecho­slowakischen Geheimdienst angeworben, für den er bis September 1934 neu erschienene Publikationen über die Truppenfüh­rung in der Reichswehr und anderes militärisches Schrif­tenmaterial zu beschaffen versucht.
Er wird Anfang September 1934 festgenommen, vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 1. Februar 1936 we­gen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 7. Juli 1936 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Scheve
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Haftbefehl für Walter Scheve
Bundesarchiv R 3018/5041, Bd. 2
Urteil des „Volksgerichtshof“ gegen Walter Scheve vom 1. Februar 1936
Bundesarchiv R 3018/5041, Bd. 4
Sterbeurkunde von Walter Scheve vom 7. Juli 1936
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





































