Robert Schimpf
1937 geht er als Matrose zur Rheinschiffahrt. Über den aus Deutschland nach Frankreich emigrierten jüdischen Bürger Siegfried Blum kommt er in Kontakt zum französischen Nachrichtendienst. Er erhält Aufträge, militärische Einrichtungen wie Kasernenbauten sowie Truppenbelegungen in Villingen, Donauschingen, Göppingen, Offenburg und Lahr auszuspähen.
Am 19. November 1938 wird er an der Kehler Rheinbrücke festgenommen und vom „Volksgerichtshof“ am 9. Oktober 1939 wegen „Landesverrats" zum Tode verurteilt. Robert Schimpf wird am 17. November 1939 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Robert Schimpf
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Robert Schimpf vom 17. November 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





