Paul Schiskowski
Im Dezember 1943 verkauft er einem bombengeschädigten Bekannten die Schlafzimmermöbel der Tochter seiner Lebensgefährtin, obwohl ihm diese nicht gehören. Diese war mit ihren Kindern nach Bad Schandau evakuiert worden und hatte ihre Wohnung an vier Untermieter vermietet.
Paul Schiskowski wird am 9. Februar 1944 festgenommen, am 29. November von dem Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung in Verbindung mit Diebstal und Betrug” zum Tode verurteilt und am 15. Dezember 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Paul Schiskowski
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3758
Urteilsformel des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Paul Schiskowski vom 29. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3758
Bescheid des Generalstaatsanwalts über die Hinrichtung von Paul Schiskowski vom 15. Dezember 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3758
Sterbeurkunde von Paul Schiskowski vom 15. Dezember 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







