Heinrich Schling

8. Dezember 1910, Milspe (Westfalen) – 8. Juli 1942
Heinrich Schling

Haftfoto von Heinrich Schling

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3993

Heinrich Schling wird am 8. Dezember 1910 in Milspe geboren und erlernt nach dem Besuch der Volksschule das Schlosser­handwerk. Mehrfach wird er wegen Bettelei und „Land­streicherei“ zu kürzeren Haftstrafen verurteilt. Mitte der 1930er Jahre macht er eine Um­schulung zum Dreher und arbeitet zuletzt bei der Firma Adam Opel in Brandenburg.
Schling wird im Januar 1942 festge­nommen, vom Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin am 20. Mai 1942 wegen „Sittlichkeits­verbrechen und Beleidigung“ zum Tode verurteilt und am 8. Juli 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinrich Schling

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor des Sondergericht III beim Landgericht gegen Heinrich Schling

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6792

Sterbeurkunde von Heinrich Schling vom 8. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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