Paul Schliwa
Während er 1935 als Terrazzoleger tätig ist, überquert er auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle regelmäßig die deutsch-polnische Grenze und kommt so mit einem Angehörigen des polni­schen Nachrichtendienstes in Kontakt. Er wird angeworben und beschafft in der Folgezeit vor allem Informationen aus dem Deutschen Reich über Truppenstärken und militärische Anlagen. Außerdem wirbt er weitere Mitarbeiter für den polnischen Nachrichtendienst an.
Paul Schliwa wird am 8. Februar 1940 vorläufig fest­genommen und am 28. Januar 1943 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 16. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Paul Schliwa und andere vom 15. September 1940
Bundesarchiv R 3017/14473
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Paul Schliwa und andere vom 28. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/14473
Sterbeurkunde von Paul Schliwa vom 17. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































