Wilhelm Schmidt

30. April 1909, Fröndenberg/Kreis Hamm – 8. September 1944
Wilhelm Schmidt absolviert nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre zum Feinmechaniker, ist dann jedoch als Hilfsarbeiter tätig. Ab 1940 arbeitet er als Rohrlegergehilfe. Wiederholt wird er wegen Eigentumsdelikten zu Haftstrafen verurteilt.
Im Juni 1943 wird er erneut unter dem Vorwurf festgenommen, Rundfunkgeräte sowie verschiedene Darlehen und Vorschüsse erschwindelt zu haben. Am 29. Januar 1944 kann er aus der Untersuchungshaft fliehen. Bis zu seiner erneuten Festnahme am 11. Juli 1944 begeht er weitere Straftaten.
Wilhelm Schmidt wird am 15. August 1944 vom Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” zum Tode verurteilt. Er wird am 8. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Schmidt

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4025

Aufstellung und Stellungnahme im Gnadenverfahren von Wilhelm Schmidt vom August 1944

Bundesarchiv R 3001/143464

Ablehnung eines Gnadenerweises für Wilhelm Schmidt vom 31. August 1944

Bundesarchiv R 3001/143464

Mitteilung über die Hinrichtung von Wilhelm Schmidt vom 9. September 1944

Bundesarchiv R 3001/143464

Sterbeurkunde von Wilhelm Schmidt vom 9. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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