Reinhold Schmidtchen

10. März 1904, Berlin – 16. März 1943
Reinhold Schmidtchen

Erkennungsdienstliches Foto von Reinhold Schmidtchen

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1874

Reinhold Schmidtchen arbeitet nach dem Besuch der Volks­schule als Melker. Ab 1935 wird er vor allem wegen Eigentums­delikten wiederholt zu Gefängnis- und Zucht­haus­strafen verurteilt.
Seit April 1942 begeht er in verschiedenen Berliner Bezirken gemeinsam mit Friedrich Ernst und weiteren Personen mehrere Dieb­stähle von Kleintieren, vor allem von Hühnern und Kaninchen, die sie anschließend verkaufen.
Friedrich Ernst und Reinhold Schmidtchen werden deshalb vom Sonder­gericht VII beim Landgericht Berlin am 13. Januar 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Ihnen wird vorgeworfen, bei ihren Taten die kriegs­bedingten Verdunklungs­maßnahmen ausgenutzt zu haben.
Reinhold Schmidtchen wird am 16. März 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Reinhold Schmidtchen

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung über die Hinrichtung von Reinhold Schmidtchen, 16. März 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1876

Sterbeurkunde von Reinhold Schmidtchen vom 17. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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