Reinhold Schmidtchen


Erkennungsdienstliches Foto von Reinhold Schmidtchen
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1874
Seit April 1942 begeht er in verschiedenen Berliner Bezirken gemeinsam mit Friedrich Ernst und weiteren Personen mehrere Diebstähle von Kleintieren, vor allem von Hühnern und Kaninchen, die sie anschließend verkaufen.
Friedrich Ernst und Reinhold Schmidtchen werden deshalb vom Sondergericht VII beim Landgericht Berlin am 13. Januar 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” zum Tode verurteilt. Ihnen wird vorgeworfen, bei ihren Taten die kriegsbedingten Verdunklungsmaßnahmen ausgenutzt zu haben.
Reinhold Schmidtchen wird am 16. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Reinhold Schmidtchen
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung über die Hinrichtung von Reinhold Schmidtchen, 16. März 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1876
Sterbeurkunde von Reinhold Schmidtchen vom 17. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





