Hans Schneider
Er flüchtet und begeht im September und Oktober 1941 eine Reihe von Diebstählen; ihm wird zudem in Berlin der Einbruch in eine Lebensmittelkartenstelle zur Last gelegt.
Drei Tage nach seinem 18. Geburtstag, am 27. Januar 1942, wird Hans Schneider festgenommen und am 27. April vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin wegen „fortgesetzten schweren Diebstahls” auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt.
Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und der Jugendliche am 26. Juni 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans Schneider
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Hans Schneider vom 27. April 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7150
Gnadengesuch von Hans Schneider vom 18. Mai 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7152
Bescheid des Generalstaatsawalts über die Hinrichtung von Hans Schneider vom 27. Juni 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7150
Sterbeurkunde von Hans Schneider vom 27. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung












