Arno Schneller
Ihm wird vorgeworfen, Lebensmittel- und Raucherkarten nachgemacht und in Umlauf gebracht zu haben. Nach eigener Angabe fühlte er sich einer Familie verpflichtet, die ihn unterstützte und für ihn mitkochte, und der er die Lebensmittelkarten zukommen ließ.
Arno Schneller wird vom Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin am 1. März 1944 wegen Verstoßes gegen die „Kriegswirtschaftsverordnung” zum Tode verurteilt und am 29. März 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Aufnahmebogen des Zellengefängnisses Lehrter Straße für Arnold Schneller vom 10. November 1943
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4044
Sterbeurkunde von Arno Schneller vom 30. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



