Louis Schockaert
Dort beteiligt sich Louis Schockaert im November 1937 an einem Sprengstoffanschlag auf das italienische Schiff „Boccaccio“ und sieben Monate später, im Juni 1938, auf den japanischen Dampfer „Kasij Maru“. Am 6. Dezember 1940 wird der Hafenarbeiter festgenommen. Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt Schockaert und andere Beteiligte am 11. November 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Louis Schockaert am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Louis Schockaert im Gefängnis Moabit
Bundesarchiv R 3017/32607
Haftbefehl gegen Louis Schockaert, 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Louis Schockaert und andere, 11. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14588
Ablehnung der Gnadengesuche von Louis Schockaert und anderen, 25. August 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Anordnung der Vollstreckung der Todesurteile gegen Louis Schockaert und andere, 2. September 1943
Bundesarchiv R 3018/1714
























