Louis Schockaert

11. Februar 1913, Antwerpen – 7. September 1943
Nach dem Schulbesuch ist Louis Schockaert zunächst in einer Limonadenfabrik und später als Hafenarbeiter in Antwerpen tätig.
Dort beteiligt sich Louis Schockaert im November 1937 an einem Sprengstoffanschlag auf das italienische Schiff „Boccaccio“ und sieben Monate später, im Juni 1938, auf den japanischen Dampfer „Kasij Maru“. Am 6. Dezember 1940 wird der Hafenarbeiter festgenommen. Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt Schockaert und andere Beteiligte am 11. November 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Louis Schockaert am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Louis Schockaert im Gefängnis Moabit

Bundesarchiv R 3017/32607

Haftbefehl gegen Louis Schockaert, 11. August 1942

Bundesarchiv R 3017/32607

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Louis Schockaert und andere, 11. November 1942

Bundesarchiv R 3017/14588

Ablehnung der Gnadengesuche von Louis Schockaert und anderen, 25. August 1943

Bundesarchiv R 3017/32607

Anordnung der Vollstreckung der Todesurteile gegen Louis Schockaert und andere, 2. September 1943

Bundesarchiv R 3018/1714

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