Franz Schön
Franz Schön hat laut Urteil des „Volksgerichtshofs” von März 1933 bis zum Herbst 1935 für den polnischen Geheimdienst gearbeitet. In dessen Auftrag soll er zahl­reiche Erkundungsreisen ins Deutsche Reich unternom­men und dabei vor allem in Schlesien und Brandenburg Informationen über militärische Objekte und dort statio­nierte deutsche Truppen gesammelt haben.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Franz Schön am 4. August 1941 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 30. Oktober 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Schön
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Schön vom 17. April 1941
Bundesarchiv R 3017/34803
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Schön vom 4. August 1941
Bundesarchiv R 3017/14563
Sterbeurkunde von Franz Schön vom 30. Oktober 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























