Friedrich Scholz-Babisch
In den Fernschreiben der Verschwörer des 20. Juli 1944 wird er als Verbindungsoffizier im Wehrkreis VIII für das Oberkommando des Heeres in Berlin genannt. Nach dem Scheitern des Umsturzversuchs kann sein Vorgesetzter ihn zunächst für wenige Stunden vor der Festnahme bewahren.
In der Nacht zum 21. Juli wird Friedrich Scholz-Babisch festgenommen, am 13. Oktober 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Politische Beauftragte und Verbindungsoffiziere der Verschwörer des 20. Juli 1944 in den einzelnen Wehrkreisen, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv
Friedrich Scholz-Babisch vor dem „Volksgerichtshof”, 13. Oktober 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand












