Walter Schrader
Im März 1939 entschließt er sich, sich der französischen Fremdenlegion anzuschließen und übertritt die deutsch-französische Grenze. Er wird von der französischen Spe­zialpolizei zu seinem bisherigen Lebenslauf befragt und macht Angaben zu den Bunkeranlagen des Westwalls, von denen er einige der ihm bekannten auf einer Karte des Geländes einzeichnet.
Mitte März 1939 schließt er sich der französischen Fremdenlegion an, dient bis September 1940 in Afrika und wird nach dem Einmarsch der deutschen Wehr­macht in Frankreich von den Polizeibehörden festge­nommen.
Walter Schrader wird am 10. April 1942 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 8. Juli 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Schrader
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Walter Schrader vom 10. April 1942
Bundesarchiv R 3017/14604
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee zum Abgang des Gefangenen Walter Schrader vom 8. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/14604
Sterbeurkunde von Walter Schrader vom 8. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


















