Heinz Schreiber

15. September 1919, Berlin – 21. Mai 1942
Heinz Schreiber wächst in einer Arbeiter­familie auf, sein Vater wandert 1923 nach Ame­rika aus. Nach der Berufs­schule ist er in verschie­denen Firmen als Arbeits­bursche tätig. Als Jugend­licher wird er straf­fällig und kommt mit 16 Jahren in Für­sorge. Wegen Eigen­tums­delikten verbüßt er meh­rere Haft­strafen, zuletzt im Gefan­gen­en­lager in Griebo bei Coswig, aus dem er am 23. Juli 1941 ent­weicht.
Ende Juli begeht er in einer Berliner Markt­halle einen Ein­bruch­dieb­stahl und verkauft erbeu­tete Textil­waren im Wert von 1000 RM weiter. Er wird am 10. August 1941 festge­nommen.
Das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt Heinz Schrei­ber am 6. März 1942 wegen Dieb­stahls im Rück­fall auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode.
Er wird am 21. Mai 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte Heinz Schreiber

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Heinz Schreiber vom 21. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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