Paul Schreiber
Seit Sommer 1941 wendet sich Schreiber in etwa 10 Brie­fen an führende Männer der nationalsozialis­tischen Wirtschaftspolitik und kritisiert die Finanzpolitik des Deutschen Reiches. Darüber hinaus schreibt er über 100 Postkarten an den „Führer“, zu dessen „Beseitigung“ er aufruft, und viele andere Dienst­stellen der NSDAP und des deutschen Staates, die er beschimpft.
Paul Schreiber wird im Februar 1943 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 21. Mai 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode ver­urteilt und am 9. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Schreiber
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Paul Schreiber vom 21. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/37038
Sterbeurkunde von Paul Schreiber vom 10. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







