Rudolf Schreiber
1935/36 führt Rudolf Schreiber gegen Bezahlung mehrere Aufträge für den tschechischen Nachrichtendienst durch und übermittelt politische und wirtschaftliche Informationen aus dem Deutschen Reich sowie über Persönlichkeiten der deutschen Volksgruppe aus dem Sudetengebiet.
Nach der Annexion der Sudeten und die Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird Rudolf Schreiber am 18. Juni 1941 festgenommen, am 21. Juli 1942 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 1. Dezember 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Rudolf Schreiber
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Schreiber vom 14. Mai 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-1
Sterbeurkunde von Rudolf Schreiber vom 2. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



