Hans Schröder

19. März 1908, Berlin – 17. November 1944
Hans Schröder erlernt nach dem Besuch der Volksschule den Beruf des Zimmermanns und ist anschließend in verschiedenen Baufirmen tätig. Ab 1931 wird er wiederholt wegen Eigentumsdelikten zu Haftstrafen verurteilt.
Am 17. September 1944 wird Hans Schröder erneut festgenommen. Ihm wird eine Serie von nächtlichen Wohnungseinbrüchen vorgeworfen. Er wird am 30. Oktober 1944 vom Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” und als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” zum Tode verurteilt.
Hans Schröder wird am 17. November 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Ablehnung eines Gnadenerlasses für Hans Schröder durch den Reichsminister der Justiz vom 10. November 1944

Bundesarchiv R 3001/143864

Mitteilung über die Hinrichtung von Hans Schröder vom 18. November 1944

Bundesarchiv R 3001/143864

Sterbeurkunde von Hans Schröder vom 18. November 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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