Karl Schröder
Von Januar bis Dezember 1939 begeht er in Berliner Gartenlauben Stalleinbrüche und verkauft die geschlachteten Kleintiere an einen Bekannten, bis er am 6. Dezember 1939 festgenommen wird.
Der verheiratete Stiefvater von vier Kindern wird am 23. Februar 1940 vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin für seine von Oktober bis Dezember 1936 begangenen Einbrüche auf Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode verurteilt und am 6. April 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Schröder
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Schröder vom 23. Februar 1940
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7051
Sterbeurkunde von Karl Schröder vom 6. April 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






