Johannes Schütz
Als er am Morgen des 17. Dezember 1943 aus dem Keller eines bei einem Luftangriff zerstörten Hauses, in dem er zuvor Malerarbeiten ausgeführt hat, seine Werkzeuge holt, nimmt er mehrere Flaschen Wein an sich.
Johannes Schütz wird bereits am folgenden Tag vom Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin wegen „Plünderns” auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Am 29. Dezember 1943 wird er im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johannes Schütz
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4099
Urteil des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Johannes Schütz vom 18. Dezember 1943
Bundesarchiv R 3001/143163
Ablehnung eines Gnadenerweises für Johannes Schütz vom 20. Dezember 1943
Bundesarchiv R 3001/143163
Mitteilung über die Hinrichtung von Johannes Schütz vom 30. Dezember 1943
Bundesarchiv R 3001/143163









