Johannes Schütz

18. Februar 1891, Sommerfeld – 29. Dezember 1943
Johannes Schütz absolviert nach dem Besuch der Volksschule eine Malerlehre. Seit 1913 lebt er in Berlin wo er in seinem Beruf arbeitet. Zwischen 1915 und 1917 nimmt er am Ersten Weltkrieg teil.
Als er am Morgen des 17. Dezember 1943 aus dem Keller eines bei einem Luftangriff zerstörten Hauses, in dem er zuvor Malerarbeiten ausgeführt hat, seine Werkzeuge holt, nimmt er mehrere Flaschen Wein an sich.
Johannes Schütz wird bereits am folgenden Tag vom Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin wegen „Plünderns” auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Am 29. Dezember 1943 wird er im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Johannes Schütz

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4099

Urteil des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Johannes Schütz vom 18. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143163

Ablehnung eines Gnadenerweises für Johannes Schütz vom 20. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143163

Mitteilung über die Hinrichtung von Johannes Schütz vom 30. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143163

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