Josef Schuffner
6. Februar 1906, Olmütz (Olomouc)
– 15. März 1944
Josef Schuffner kommt am 6. Februar 1906 in Olmütz (Olomouc) als Sohn eines Eisenbahners zur Welt. Nach dem Schulbesuch verdient er seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Berufen und Tätigkeiten, so als Kellnergehilfe, Kontorist, Kraftfahrer, Maschinenzeichner, Tiefbauarbeiter und Hilfsbademeister. 1927 leistet er seinen Militärdienst in der Tschechoslowakischen Armee.
Mehrmals wird er aufgegriffen und wegen Fahrgeldhin­terziehung zu kürzeren Haftstrafen verurteilt, weil er ohne Fahrschein quer durch Europa reist.
Im Mai 1943 wird er wegen Gepäckdiebstahls auf dem Stettiner Bahnhof und dem Anhalter Bahnhof in Berlin von der Gestapo festgenommen. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deswegen am 11. Februar 1944 aufgrund der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Josef Schuffner wird am 15. März 1944 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Mehrmals wird er aufgegriffen und wegen Fahrgeldhin­terziehung zu kürzeren Haftstrafen verurteilt, weil er ohne Fahrschein quer durch Europa reist.
Im Mai 1943 wird er wegen Gepäckdiebstahls auf dem Stettiner Bahnhof und dem Anhalter Bahnhof in Berlin von der Gestapo festgenommen. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deswegen am 11. Februar 1944 aufgrund der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Josef Schuffner wird am 15. März 1944 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Schuffner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei



