Emil Schulz
Im März 1936 geht Schulz in die Niederlande und ver­fasst dort eine gegen die NSDAP und die NS-Herrschaft gerichtete Broschüre. Ab Frühjahr 1936 schließt er sich in Brüssel kommunistischen Kreisen an und erhält finan­zielle Unterstützung von der Roten Hilfe. Bis Anfang 1939 kämpft er auf Seiten der kommunistischen Inter­nationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg und wird nach seiner Rückkehr in Frankreich interniert. Zwischen Mai 1939 und seiner Festnahme im April 1940 hält er sich erneut in Brüssel auf.
Emil Schulz wird vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 26. Juni 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Volksverrats“ zum Tode verurteilt und am 22. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Emil Schulz
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Emil Schulz vom 26. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/34778
Ablehnung des Gnadenerweises für Emil Schulz durch die Gestapo vom 14. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/34778
Sterbeurkunde von Emil Schulz vom 22. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




















