Paul Schulz

5. April 1902, Marzahne/Westhavelland – 11. Juli 1944
Paul Schulz arbeitet als Kran­führer in Bran­denburg/Havel. 1923 wird er wegen einer vorge­nom­menen Abtrei­bung zu drei Jahren Haft verur­teilt, die er bis 1926 in Ber­lin-Tegel ver­büßt. Im Herbst 1943 nimmt er aus Mit­gefühl bei zwei Frauen, die ihn darum ersuchen, gegen Bezah­lung erneut Abtrei­bungen vor.
Paul Schulz, der verhei­ratet ist und einen Sohn hat, wird am 22. Juni 1944 von dem Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin deshalb auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 11. Juli 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Schulz

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Paul Schulz vom 12. Juli 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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