Kurt Schulze

28. Dezember 1894, Pyritz (Pyrzyce) – 22. Dezember 1942
Kurt Schulze

Kurt Schulze

Bundesarchiv 1050/70

Kurt Schulze ist im Ersten Welt­krieg Funker bei der Marine.
1920 wird er Kraft­fahrer im väterlichen Taxiunter­nehmen und tritt im gleichen Jahr in die KPD ein. In einem Arbei­terturn­verein in Pankow lernt er Walter Husemann ken­nen, der ab 1938 zum Kreis um Harro Schulze-Boysen gehört.
Seit 1929 ist Kurt Schulze für die sowje­tische Auf­klärung tätig. Über Walter Husemann lernt er 1941 Hans Coppi kennen und erklärt sich bereit, diesen im Funken zu unterrichten.
Kurt Schulze wird am 16. September 1942 festge­nom­men, am 19. Dezember 1942 vom Reichs­kriegs­gericht zum Tode verurteilt und am 22. Dezember 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Schulze-Boysen, Harnack und andere, 19. Dezember 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag

Sterbeurkunde von Kurt Schulze vom 23. Dezember 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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