Kurt Schumacher
Politische Diskussionen im Freundeskreis von Schulze-Boysen stärken den sich herausbildenden Widerstandszusammenhang. Kontakte zu Heinrich Scheel, Eugen Neutert und Hans Coppi erweitern den Kreis der Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Im Mai 1941 erklärt sich Kurt Schumacher bereit, im Kriegsfalle als Funker für die Rote Kapelle die Kommunikation mit der Sowjetunion aufrechtzuerhalten. Kurt Schumacher wird jedoch Anfang Juni 1941 zur Wehrmacht eingezogen. Anfang August 1942 nimmt er den aus Moskau kommenden Fallschirmagenten Albert Hößler bei sich auf und schickt ihn zu Hans Coppi.
Nach der Enttarnung der Gruppe wird Schumacher am 12. September 1942 festgenommen. Dabei verwüstet die Gestapo sein Atelier und zerstört zahlreiche Arbeiten. Am 19. Dezember 1942 wird Kurt Schumacher vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 22. Dezember 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Schulze-Boysen, Harnack und andere, 19. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag
Abschrift des letzten Kassibers von Kurt Schumacher, 2. November 1942
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Kurt Schumacher vom 23. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





























