Fritz Schumacher
Ab 1919 arbeitet Fritz Schumacher als Transportarbeiter bei verschiedenen Speditionen in Berlin. 1931 wird er wegen Diebstahls zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, aus dem er im Juni 1933 entlassen wird. 1934 kehrt er ins Saargebiet zurück und emigriert nach der Saarab­stimmung im Januar 1935 nach Frankreich.
1936 geht er nach Spanien und kämpft auf Seiten der Republik als Angehöriger der Internationalen Brigaden. Nach der Niederlage der republikanischen Kräfte kehrt Fritz Schumacher 1939 nach Frankreich zurück. Bei Kriegsausbruch wird er interniert und verpflichtet sich im Mai 1940 zum französischen Arbeitsdienst.
Im Februar 1941 meldet er sich zur Zurückführung nach Deutschland, wird durch die Wehrmacht in Bordeaux der Gestapo in Saarbrücken überstellt und sofort festgenommen.
Fritz Schumacher wird am 24. Juli 1942 wird Fritz Schumacher vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „landesverräterischer Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Er wird am 24. September 1942 im Strafge­fängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Schumacher
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Fritz Schumacher vom 24. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/6827
Gnadengesuch von Fritz Schumacher vom 28. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/6827
Anordnung zur Vollstreckung der Todesstrafe gegen Fritz Schumacher vom 18. September 1942
Bundesarchiv R 3017/6827
Sterbeurkunde von Fritz Schumacher vom 24. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















