Albert Schuran

26. Juli 1904, Salpia/Kreis Sensburg (Prażmowo) – 15. April 1944
Der Zimmermann Albert Schuran arbeitet 1944 auf Baustellen in Berlin. Bei einem Luftangriff am 15. Februar 1944 wird das Haus in der Uhlandstraße 2 von Brandbomben getroffen. Er hilft gemeinsam mit einigen „Zivilarbeitern” einer Mieterin, deren Wohnung stark beschädigt ist, bei ihrem Umzug in eine andere Unterkunft.
Albert Schuran nimmt zwei Fotoapparate sowie Fotozubehör an sich. Er wird am 9. März 1944 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt.
Albert Schuran wird am 15. April 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteil des Sondergerichts IV bei dem Landgericht Berlin gegen Albert Schuran vom 9. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143442

Ablehnung eines Gnadenerweises für Albert Schuran durch den Reichsminister der Justiz vom 5. April 1944

Bundesarchiv R 3001/143442

Mitteilung über die Hinrichtung von Albert Schuran vom 17. April 1944

Bundesarchiv R 3001/143442

Sterbeurkunde von Albert Schuran vom 17. April 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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