Wilhelm Schwarzbeck
15. Februar 1912, Dickenreishausen
– 30. April 1940
Der in Memmingen lebende Wilhelm Schwarzbeck gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er zur Wehrmacht eingezogen und verweigert aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Wilhelm Schwarzbeck wird am 10. April 1940 von Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 30. April im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Wilhelm Schwarzbeck wird am 10. April 1940 von Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 30. April im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Schwarzbeck
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

