Alfons Schweiger

12. Mai 1914, Augsburg – 12. November 1943
Alfons Schweiger wächst in Augs­burg mit drei Geschwis­tern auf, lässt sich nach der Volks­schule zum Schmied ausbilden und lebt und arbeitet zuletzt in Branden­burg an der Havel. Wegen Dieb­stahls und Betrugs verbüßt er ab 1939 im Zucht­haus Branden­burg-Görden eine drei­jährige Haftstrafe.
Wegen eines nach eigener Aussage aus Hunger begangenen erneuten Dieb­stahls verurteilt ihn das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” zum Tode.
Alfons Schweiger wird am 12. Novem­ber 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Aufnahmebogen des Strafgefängnisses Plötzensee für Alfons Schweiger

Landesarchiv Berlin A Rep 369, Nr. 4173

Sterbeurkunde von Alfons Schweiger vom 13. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück