Karl Schweitzer
Schweitzer ist Mitglied des Metallarbeiterverbandes und der KPD. 1932/33 gehört er für die KPD der Gemeindevertretung von Schönwalde an. Von März bis Mai 1933 ist er in „Schutzhaft“. Im Oktober 1938 wird er wegen Verstoßes gegen das „Heimtückegesetz“ zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.
Karl Schweitzer äußert im Oktober 1940 in einem Gespräch mit einem Wehrmachtsangehörigen seine ablehnende Haltung zum NS-Regime und zum Krieg. Er wird denunziert und am 19. Mai 1942 vom Sondergericht II beim Landgericht Berlin wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode verurteilt.
Karl Schweitzer wird am 17. Juli 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Schweitzer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts II bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Schweitzer vom 19. Mai 1942
Bundesarchiv R 3018/1732
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Schweitzer vom 7. Juli 1942
Bundesarchiv R 3018/1732
Sterbeurkunde von Karl Schweitzer vom 17. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















