Hans Schwenke

27. April 1909, Emden – 22. September 1944
Hans Schwenke

Hans Schwenke

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Hans Schwenke erlernt das Dreherhandwerk und ist seit 1936 bei der Firma Daimler-Benz beschäftigt. Bis 1933 gewerkschaftlich organisiert, sympathisiert er mit der Politik der KPD, gehört ihr aber nicht als Mitglied an.
Er wird im Februar 1943 auf seiner Arbeitsstelle von Angehörigen der illegalen Widerstands­gruppe „Kampf­bund” angesprochen und stellt im März 1943 seine Woh­nung für ein konspiratives Treffen zur Verfügung. An diesem Abend treten er und mehrere seiner Kollegen dem „Kampfbund” bei.
Kurz darauf wird Schwenke jedoch zur Wehrmacht einberufen. Als er Ende Mai 1943 nach Berlin zurück­kehrt, sind seine politischen Freunde bereits in Haft. Er selbst wird am 16. Juli 1943 festgenommen.
Hans Schwenke wird am 24. August 1944 vom 3. Straf­senat des Kammergerichts Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 22. Sep­tember 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hans Schwenke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Hans Schwenke (links) und Erich Krause mit ihren Ehefrauen während einer Silvesterfeier

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Anklageschrift des Kammergerichts Berlin gegen Hans Schwenke, Herbert Reinert und andere, 25. Mai 1944

Bundesarchiv R 3017/17662

Sterbeurkunde von Hans Schwenke vom 23. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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