Hans Schwenke
Er wird im Februar 1943 auf seiner Arbeitsstelle von Angehörigen der illegalen Widerstandsgruppe „Kampfbund” angesprochen und stellt im März 1943 seine Wohnung für ein konspiratives Treffen zur Verfügung. An diesem Abend treten er und mehrere seiner Kollegen dem „Kampfbund” bei.
Kurz darauf wird Schwenke jedoch zur Wehrmacht einberufen. Als er Ende Mai 1943 nach Berlin zurückkehrt, sind seine politischen Freunde bereits in Haft. Er selbst wird am 16. Juli 1943 festgenommen.
Hans Schwenke wird am 24. August 1944 vom 3. Strafsenat des Kammergerichts Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 22. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans Schwenke
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Hans Schwenke (links) und Erich Krause mit ihren Ehefrauen während einer Silvesterfeier
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Anklageschrift des Kammergerichts Berlin gegen Hans Schwenke, Herbert Reinert und andere, 25. Mai 1944
Bundesarchiv R 3017/17662
Sterbeurkunde von Hans Schwenke vom 23. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















