Paul Schwerkolt
Seit 1941 ist Paul Schwerkolt im Roten Kreuz aktiv. Während der Luftangriffe auf Berlin in der Nacht vom 1. auf den 2. März 1943 ist er als Helfer in einem Luftschutzbunker in Berlin-Neukölln eingesetzt. Zudem hilft er, Gegenstände aus brennenden Häusern zu bergen. Er entwendet dabei eine Uhr, zwei lederne Mappen, Bindfaden, eine Rolle Drops sowie einen Doppelstecker. Da er dabei von einem Polizisten beobachtet wird, wird er umgehend festgenommen.
Bereits am folgenden Tag wird Paul Schwerkolt vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Er wird am 8. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Schwerkolt
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Paul Schwerkolt vom 9. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



