Erwin Seidel
Im Sommer 1940 bleibt Erwin Seidel bedingt durch eine Alkoholerkrankung seiner Arbeit fern und lebt in der Folgezeit von Diebstählen und Einbrüchen. Das Sondergericht II Berlin bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deshalb am 8. Juli 1941 auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode.
Erwin Seidel wird am 29. August 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Erwin Seidel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts II bei dem Landgericht Berlin gegen Erwin Seidel vom 8. Juli 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6468
Bescheid über Hinrichtung von Erwin Seidel vom 29. August 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6468
Sterbeurkunde von Erwin Seidel vom 29. August 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









