Zygmund Seidemann
Im Sommer 1937 kommt er mit dem polnischen Nach­richtendienst in Kontakt und verpflichtet sich für diesen zu arbeiten. Bis Juli 1939 unternimmt er mehrere Reisen ins deutsche Grenzgebiet, um militärisch relevante In­formationen zu sammeln und weitere Mitarbeiter für den Nachrichtendienst zu gewinnen. In diesem Zusammen­hang kommt er auch mit einem V-Mann des deutschen Abwehrdienstes in Kontakt und gibt so erlangte Informa­tionen über die Tätigkeit der deutschen Abwehr im Raum Breslau an den polnischen Nachrichtendienst weiter.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Seidemann am 21. Januar 1943 wegen „Landesverrats” zum Tode.
Zygmund Seidemann wird am 25. Juni 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Zygmund Seidemann, 1942
Bundesarchiv R 3017/14740
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Zygmund Seidemann vom 21. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/14740
Sterbeurkunde von Zygmund Seidemann vom 26. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



























