Wilhelm Seiler

23. Juli 1882, Zweinert/Weststernberg (Świniary) – 18. April 1945
Der Berliner Bügler Wilhelm Seiler äußert sich anderen gegenüber im Sommer 1944 kritisch über die NS-Füh­rung, bedauert das Schei­tern des Umsturz­versuchs vom 20. Juli 1944 und sieht den Krieg als verloren beziehungsweise den Sieg der Roten Armee als sicher an.
Er wird am 26. September 1944 festge­nommen, am 11. Dezember 1944 vom General­staats­anwalt beim Kammer­gericht der „Heim­tücke” ange­klagt und schließlich vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin zum Tode verur­teilt.
Wilhelm Seiler wird noch am 18. April 1945, eine Woche vor der Befrei­ung durch die Rote Armee, im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Seiler

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Wilhelm Seiler vom 19. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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