Jan Semerád
Semerád gibt 1940/1941 mehrere Baupläne von Gebäuden an einen Kollegen weiter. Dieser ist Mitglied in einer geheimen „zivilen Militärorganisation“, die im Falle eines gewaltsamen und gegen die deutsche Besatzung gerichteten Umsturzes die Gebäude besetzen und mit Waffen verteidigen will. Er nimmt außerdem an einem Treffen der Organisation teil.
Jan Semerád wird dafür vom „Volksgerichtshof“ am 7. Oktober 1942 wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 16. Februar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jan Semerád
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Semerád vom 26. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-6
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Semerád vom 7. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-6
Protokoll der Vollstreckung des Urteils gegen Jan Semerád vom 16. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-278-8
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jan Semerád und Jaroslav Sládeček vom 16. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-276-7











