Franz Semglaty
Durch Selbststudium hat er sich schriftstellerische Fertigkeiten angeeignet, verfasst Gedichte, Erzählungen, Theater- und Kinostücke. Ab 1927 beginnt er zunächst freischaffend, dann angestellt für die Zentrumszeitung „Herner-Anzeiger“ zu arbeiten. Bis Ende 1933 schreibt er für Lokalzeitungen in Wanne-Eickel, Bochum und Gelsenkirchen. Im April 1939 wird er Schriftleiter der „Groß-Strehlitzer Zeitung“ im oberschlesischen Groß-Strehlitz (Strzelce Opolskie), wo er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt.
Franz Semglaty steht in Verbindung zu Offizieren der 2. Abteilung des polnischen Generalstabs und informiert diese unter anderem über die geheimen Aufrüstungs­pläne des Deutschen Reiches.
Franz Semglaty wird vom 4. Senat des „Volksgerichts­hofs“ am 21. Januar 1942 wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 12. Juni 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Semglaty
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Semglaty, 21. Januar 1942
Bundesarchiv R 3018/3625
Sterbeurkunde von Franz Semglaty vom 12. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























































