Willi Senf

23. Oktober 1912, Hermsdorf/Stadtroda – 16. März 1943
Willi Senf wächst in Thüringen auf und arbeitet nach der Volks­schule als ungelernter Arbeiter in verschie­denen Firmen, zuletzt in Potsdam. Wegen Dieb­stahls wird er zwischen 1930 und 1933 zu kürzeren Haft­strafen verur­teilt.
1942 begeht er 1942 in Berlin als Teil einer größeren Gruppe, zu der auch seine Frau Marga­rethe gehört, mehrere Ein­bruch- und Klein­tierdiebstähle. Während die anderen Angeklagten Zucht­haus­strafen erhalten, verurteilt das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin Willi Senf am 27. Januar 1943 aufgrund seiner Vor­strafen auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” als „gefähr­lichen Gewohn­heitsver­brecher” zum Tode.
Willi Senf wird am 16. März 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Willi Senf

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Willi Senf vom 17. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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