Josef Ševčík


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Ševčík, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Er leitet und betreut in seinem Betrieb eine illegale kom­munistische Betriebsgruppe der im Jahr 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komu­nistická strana Československa, kurz: KSČ). Die bei den Funktionären gesammelten Mitgliedsbeiträge, die der Unterstützung von Familien Inhaftierter dienen, führt er an Zdeněk Fiala ab, dem KSČ-Zellenleiter des Bezirk Prag-Smichov. Außerdem gibt er über die Stärke der Belegschaft und die Herstellung von kriegswichtigen Gütern in den Ringhofferwerken Auskunft.
Josef Ševčík wird deshalb im August 1942 festgenommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Zuchthauses Gollnow, in dem Josef Ševčík vor seiner Verhandlung interniert ist
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3779
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Ševčík, Alexandr Helcl und weitere Personen vom 13. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Ševčík, Alexandr Helcl und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Ablehnung des Gnadenerweises für Josef Ševčík und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311





















