Robert Seyssel

28. Mai 1921, Paris – 29. September 1944
Robert Seyssel ist seit Juli 1943 als französischer „Zivilarbeiter” in Berlin und arbeitet zunächst bei der Firma Argus in Reinickendorf. Im November 1943 wechselt er eigenmächtig und ohne die üblicherweise notwendige Zustimmung des Arbeitsamtes seine Arbeitsstelle und arbeitet fortan bei einem Bäcker.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Robert Seyssel wegen zahlreicher Geschäftseinbrüche am 24. August 1944 zum Tode. Neun weitere der insgesamt 31 Angeklagten werden ebenfalls zum Tode verurteilt, die anderen Angeklagten erhalten zum Teil hohe Zuchthausstrafen.
Robert Seyssel wird am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Robert Seyssel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Robert Seyssel vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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