Karl Sidow
Im August 1943 wird Sidow, der in Berlin als Mechaniker arbeitet, erneut festgenommen. Er wird beschuldigt, einer Frau verschiedene Gegenstände wie Wäsche- und Kleidungsstücke sowie eine Mandoline, die diese nach einem Luftangriff aus ihrem brennenden Haus gerettet hat, gestohlen zu haben. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 12. Februar 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode.
Karl Sidow wird am 15. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Sidow
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts IV bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Sidow vom 12. Februar 1944
Bundesarchiv R 3001/142733
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Sidow vom 29. Februar 1944
Bundesarchiv R 3001/142733
Mitteilung der Hinrichtung von Karl Sidow vom 17. März 1944
Bundesarchiv R 3001/142733
Sterbeurkunde von Karl Sidow vom 16. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











